Marte Meo

Marte Meo bedeutet sinngemäss „aus eigener Kraft“.

Maria Aarts hat in ihrer Arbeit mit Hunderten von Familien das Modell Marte-Meo entwickelt; ein innovatives, videounterstütztes Interventionsmodell für alle psychosozialen Felder, in denen es um die Unterstützung und Begleitung von Entwicklungs- und Lernprozessen geht.
Ursprünglich wurde die Marte Meo Methode für den Umgang mit "schwierigen" Kindern entwickelt, welche aufgrund von Autismus oder anderen Entwicklungsstörungen und Defiziten besondere Bedürfnisse haben. Damit nicht nur Fachleute, sondern auch die Angehörigen einen besseren Zugang zu ihren Kindern finden, entwickelte Maria Aarts diese neuartige Methode.


Die Lebensbereiche, in denen Marte Meo zur Anwendung kommt, sind heute sehr vielfältig geworden. Inzwischen wird Marte Meo weltweit auch für die Arbeit mit Paaren, in stationären Einrichtungen mit Jugendlichen sowie im Alters- und Pflegebereich praktiziert. Die Methode ist hervorragend geeignet im Umgang mit Menschen, die aufgrund von verschiedenen Einschränkungen nicht (mehr) wie gewohnt kommunizieren und kooperieren können oder die bestimmte Fähigkeiten (noch) nicht entwickelt haben.

Das Besondere und Einzigartige daran ist, dass die Ressourcen stets im Mittelpunkt der Interventionen stehen. Mit Hilfe von Videoaufnahmen werden diejenigen Interaktionen fokussiert, die bereits gelingen. Die Beteiligten werden darin unterstützt, ihre vorhandenen Ressourcen vermehrt zu nutzen, indem sie die gelingenden Verhaltensweisen wiederholen und ihr Repertoire erweitern. So werden Entwicklungs- und Lernprozesse initiiert und unterstützt.